Graspreis in Deutschland & Preisvergleich

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Entwicklung des Preises von Cannabis in Deutschland im Laufe der Zeit

Der Preis von Cannabis ist im stetigen Wandel. In den vergangenen Jahrzehnten trugen erhebliche Preis- und Qualitätsunterschiede dem Preisanstieg bei. So wird sich der durchschnittliche Preis – betrachten wir die letzten Jahre – auch zukünftig langsam verändern. In diesem Artikel beschreiben wir, wie und warum sich der Preis für Cannabis veränderte, welche Faktoren einflossen und wie die Zukunft aussehen wird. Unsere Prognosen entnehmen wir aus fundierten Statistiken. Ebenso beziehen wir eine mögliche Legalisierung in Deutschland mit ein.

Graspreis: Was kostet ein Gramm in Deutschland?

Der Graspreis liegt zum Zeitpunkt des Artikels (Januar 2023) bei circa 10 EUR pro Gramm Cannabis. Hierbei handelt es sich um den Durchschnittspreis in Deutschland. Cannabis zeigt je nach Bundesland und Region unterschiedliche Preissegmente. Du solltest allerdings einen Mindestpreis von circa 10 EUR einberechnen. Leichte Schwankungen nach oben oder unten sind normal und binden sich an unterschiedliche Faktoren. Auf diese Aspekte gehen wir unterhalb des Textes ein.

Wie hat sich der Graspreis entwickelt?

Wir schauen uns die letzten 20 Jahre für den aktuellen Graspreis an. Beginnen wir mit 2002. Zwischen 2002 und 2005 lag der durchschnittliche Graspreis bei rund 7 EUR bis 7,50 EUR. Im Jahre 2006 gab es einen kleinen Anstieg. Zu dieser Zeit hast du noch rund 8 EUR bis 8,50 EUR bezahlt. Dieser Preis fiel in den Jahren 2007 und 2009 auf durchschnittlich 8 EUR.

Ab 2010 stieg der Preis noch einmal von rund 8 EUR pro Gramm auf 8,70 EUR. Zwischen 2010 und 2014 stieg der Graspreis kontinuierlich an und endete letztlich bei knapp 10 EUR pro Gramm. Tatsächlich hält sich der Preis bis zum Zeitpunkt des Artikels relativ stabil. Gelegentlich kannst du leichte Schwankungen beobachten, die sich allerdings im Bereich von 1 bis 2 Prozent befinden. 

Seit 2024 sinken die Preise jedoch – nicht zuletzt wegen der Teillegalisierung von Cannabis, also den Möglichkeiten für den Eigenanbau, die Cannabis-Social Clubs und auch die Abgabe über Apotheken.

So sehen die Unterschiede in deutschen Großstädten aus

Die Graspreise unterscheiden sich innerhalb der deutschen Großstädte enorm. In Frankfurt am Main bezahlst du im Schnitt 8,20 EUR pro Gramm Cannabis. Der Preis in München liegt bei rund 12 bis 15 EUR. Berlin gehört zur richtigen Kiffer-Metropole. Dort werden im Schnitt rund 11,6 Tonnen Cannabis im Jahr geraucht. Zum Vergleich: Die Hamburger rauchen rund 6 Tonnen im Jahr. Der Preis liegt in Berlin bei circa 11 EUR und in Hamburg bei unter 10 EUR.

In Bundesländern, die generell als „teuer“ gelten, ist der Preis entsprechend hoch. In manchen Bundesländern ist das Thema nicht ganz angekommen, weshalb die Dealer untereinander schlecht vernetzt sind. Auch das hat riesige Einflüsse auf den Preis.

Ändert sich der Graspreis bei Legalisierung?

Hierfür klären wir, welche Unterschiede im legalen Bereich zum Verkaufspreis führen. In der Regel ist das Cannabis vom Schwarzmarkt grundlegend sauber und in Ordnung – zumindest beim Anbau. Verunreinigungen geschehen nicht während der Lieferung, sondern beim Wiederverkäufer. Dieser versucht das Cannabis mit Streckmittel entweder im Gewicht oder in der Wirkung zu verändern. Ebenso gelangen durch das Verpacken kleinste Partikel wie Staub, Schmutz oder Bakterien in das Cannabis. Wir empfehlen dir unsere aktuellen Streckmittel-Warnungen und unseren Guide zum Thema „Streckmittel erkennen“.

Legales Cannabis ist dir unter „medizinisches Cannabis“ besser bekannt. Der Gramm Cannabis kostet zwischen 18 und 30 EUR und ist somit teilweise dreimal so teuer wie das Cannabis vom Schwarzmarkt. Allerdings handelt es sich um einen kontrollierten Anbau. Inhaltsstoffe sind bekannt und es gibt keine Verunreinigungen. Du kannst dich komplett auf die Wirkung verlassen.

Medizinisches Cannabis nur schwer erhältlich

Medizinisches Cannabis sollte nur Patienten vorenthalten sein, die ernsthafte medizinische Probleme lösen. Demnach ist der Preis völlig in Ordnung. Schauen wir uns die Niederlande an. Hier erhältst du ebenfalls Cannabis aus kontrolliertem Anbau in sogenannten Coffeeshops. Coffeeshops können dir Informationen zum THC-Gehalt und weiteren Inhaltsstoffen geben. Ebenso, ob es sich um Sativa oder Indica handelt. Meist wird das Ganze in Prozent angegeben. Heißt also: Du weißt, welche Sorte du erhältst, wie hoch der THC- und CBD-Gehalt ist und ob du eher ein aktives oder passives High verspürst.

Tatsächlich musst du nicht in die Niederlande reisen. Die meisten Coffeeshops führen online ganz normale Menükarten. Die normalen, offiziellen Graspreise beginnen bei circa 6 EUR pro Gramm. Je mehr du abnimmst, desto weniger zahlst du. Du erhältst einen Mengenrabatt. Manche Sorten gehen über 10 EUR hinaus – darunter Haze, Kush oder spezielle Sorten. Das ist in Deutschland allerdings nicht anders. Durchschnittlich gutes Gras liegt wie in Deutschland bei circa 10 EUR pro Gramm Cannabis.

Preise bei der Legalisierung vs. Schwarzmarktpreise

Der Graspreis darf nach der Legalisierung und samt Steuern nicht höher, als der Preis vom Schwarzmarkt ausfallen. Eine Vielzahl der Konsumenten ist mit dem Cannabis vom Schwarzmarkt absolut zufrieden. Diese Abnehmer würden weiterhin Cannabis vom Schwarzmarkt beziehen, sofern der Preis beim offiziellen Verkauf nicht angemessen erscheint. Unsere Nachbarn machen es richtig. Der Anbau ist reguliert, Sorten sind bekannt und der Preis ist stabil. Es wäre absolut sinnlos, Cannabis dann noch vom Schwarzmarkt zu beziehen. Im schlimmsten Fall wird der Schwarzmarkt durch zu hohe Preise erst richtig angefeuert.

Warum kostet Gras so viel?

Cannabis ist in Deutschland bekanntlich illegal. So verhält es sich in fast allen Ländern Europas. Du als möglicher Endkonsument bist das letzte Glied in der Kette und somit der sogenannte Endverbraucher. Davor passieren Prozesse, von denen du als Konsument nichts erfährst. Die Lieferkette beginnt beim Anbau. Dies geschieht entweder heimlich in Deutschland oder legal im Ausland. Das Gras muss trotzdem nach Deutschland gelangen.

Beide Prozesse sind mit Aufwand und Unkosten verbunden. Der Anbau an sich dauert je nach Sorte mehrere Monate. Durchschnittlich kannst du mit drei Monaten reine Anbauzeit rechnen. Das kostet Ressourcen, Strom und die Arbeitskraft – gutes Cannabis bedarf viel Pflege. Meist stammen große Mengen aus dem Ausland, die anschließend an mittlere und kleine Dealer verkauft werden. Jedes Kettenmitglied arbeitet Gewinn basierend. Diesen Preis bezahlst du. Der Gewinn ermittelt sich in der Regel durch die Kontakte (nicht jeder gelangt problemlos an große Mengen Cannabis) und das eigene Risiko. Wir sprechen von einer (noch) in Deutschland illegalen Droge.

Unterschiede zwischen Gras (Cannabis) und Haschisch

Du bist mit hoher Wahrscheinlichkeit an Haschisch gekommen und konntest es nicht identifizieren. Bezeichnungen wie „Roter Libanese“ oder „Schwarzer Afghane“ sollten dir bekannt sein. Dies sind Bezeichnungen für unterschiedliche Hasch-Arten. „Roter Libanese“ wird aus Blüten gewonnen, dessen Harzdrüsen maximal ausgereift sind. Dadurch ergibt sich ein leicht rötlicher Farbton. Unter „Schwarzer Afghane“ sind alle Sorten bekannt, die einen dunklen Ton zeigen. Mittlerweile gibt es etliche Bezeichnungen, unter anderem Bubble Hasch oder Bruce Banner (vermutlich, weil dich das Zeug in die Couch drückt).

Haschisch besteht aus Harz und Pflanzenteile der weiblichen Cannabispflanze. Das Harz wird aus der Pflanze gewonnen und anschließend weiterverarbeitet. Meist werden dafür Pflanzenreste der weiblichen und männlichen Pflanze verwendet, obwohl letzteres kaum potent ist. Dafür eignen sich ebenfalls Trichome, die du am Boden deines Grinders findest. Daraus lässt sich „Finger-Haschisch“ herstellen. Nicht die beste Art, aber legitim.

Graspreise in anderen Ländern (mit Legalisierung und ohne Legalisierung)

Wenn du 10 EUR pro Gramm Cannabis für teuer hältst, dann haben wir jetzt die Höchstpreise aus Nordeuropa. Da liegen wir in Deutschland – zumindest im illegalen Bereich – im unteren Drittel.

In folgenden Ländern ist Cannabis illegal.

Der günstigste europäische Graspreis auf dem Schwarzmarkt:

  • Vilnius, Litauen – 8,90 EUR
  • London, England, – 8,19 EUR
  • Riga, Lettland – 8,01 EUR
  • Edinburgh, Schottland – 7,48 EUR

Der teuerste europäische Graspreis auf dem Schwarzmarkt:

  • Dublin, Irland – 19,25 EUR
  • Reykjavik, Island – 14,17 EUR
  • Belfast, Nordirland – 14,07 EUR

Der günstigste globale Schwarzmarktpreis:

  • Jakarta, Indonesia – 3,50 EUR
  • Panama City, Panama – 3,55 EUR
  • Johannesburg, Südafrika – 3,70 EUR
  • Astana, Kasachstan – 3,90 EUR

Der teuerste globale Schwarzmarktpreis:

  • Tokyo, Japan – 30,13 EUR
  • Seoul, Südkorea – 29,93 EUR
  • Kyoto, Japan – 27,35 EUR
  • Hongkong, China – 25,33 EUR

Graspreise in Ländern mit legaler Cannabis-Politik

Es gibt innerhalb der Europäischen Union nur ein Land: Malta. Malta hat Ende 2021 eine Reform entschieden, die den Besitz und Konsum erlaubt. Aktuell sind bis zu 7 Gramm ab dem 18. Lebensjahr erlaubt.

Info: Wir lassen ganz bewusst die Länder aus, die Cannabis nur „tolerieren“. Darauf basierend lässt sich kein vernünftiger Vergleich durchführen. Darunter gehören auch die Niederlande. Der Besitz, Verkauf und Anbau ist illegal, wird aber seit 1976 nicht mehr verfolgt. Nach über 40 Jahren hat sich das Geschäft etabliert, weshalb ein Vergleich, wie oben möglich, ist.

  • Malta – circa 10 EUR
  • USA – circa 5 bis 15 EUR (je nach Bundesstaat / Stadt)
  • Tschechien – 8 bis 12 EUR (in der Apotheke)
  • Kanada – circa 4 bis 8 EUR
  • Uruguay – 1,70 EUR

Welche Prognose lässt sich daraus ziehen?

Deutschland ist das Land der Steuern und Abgaben. Viel Geld landet somit durch die Besteuerung beim Staat. In der Regel schaut sich die Politik die Entwicklung in anderen, vergleichbaren Ländern an. Darunter fällt ganz klar Malta. Der Preis schwankt gelegentlich, ist aber ungefähr so hoch wie der Schwarzmarktpreis in Deutschland. Die USA liegen ebenfalls im ähnlichen Bereich. Das Land ist weitaus größer, es gibt mehr Bundesstaaten, Städte und unterschiedliche Gesetze. Dennoch hält sich der Preis ungefähr gleich.

Die Liste der Länder ist begrenzt. Es werden eher die Städte, als die eigentlichen Länder aufgelistet. So ist die Liste der USA natürlich ewig lang – auch wenn es sich um ein einziges Land handelt. Wir begrenzen uns rein auf die Länder mit legaler Cannabis-Politik.

Fazit und Prognose zum Graspreis

Der Graspreis hält sich in Deutschland seit fast 7 Jahren relativ stabil. Dennoch erwarten wir einen leichten Anstieg in den nächsten 5 bis 10 Jahren. Der Preis wird wahrscheinlich auf maximal 12 EUR pro Gramm steigen und sich dort festsetzen. Mehr wäre zum aktuellen Zeitpunkt undenkbar. Anders sieht es natürlich nach der Legalisierung aus. Die Preise fallen rapide, da du dir dein Gras in regulierten Verkaufsstellen kaufen kannst. Allerdings erwarten wir auch hier einen Preis zwischen 10 und 15 EUR pro Gramm. Es bleibt auf alle Fälle spannend.

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