White Widow
White Widow ist ein ausgewogener Hybrid aus brasilianischer Sativa- und südindischer Indica-Landrasse. Bekannt für extremen Harzbesatz, erdig-würzige Kiefernoten und eine Blütezeit von 8–10 Wochen.

Überblick
White Widow ist ein ausgewogener Hybridklassiker aus den 1990er Jahren, bekannt für seine außergewöhnliche Harzproduktion und den historischen Sieg beim High Times Cannabis Cup 1995. Die Genetik kombiniert eine brasilianische Sativa-Landrasse mit einer südindischen Indica-Landrasse aus Kerala und gilt als Ursprung der „White“-Familie. Typisch sind THC-Gehalte im Bereich von 15–25 % bei sehr niedrigen CBD-Anteilen. Berichte nennen zu Beginn eher klare, aktivierende Effekte, die im Verlauf in eine ruhigere, körperbetonte Phase übergehen. Die Sorte ist weltweit etabliert und wird aufgrund ihrer Stabilität und Konsistenz häufig in standardisierten Programmen geführt.
White Widow ist ein balancierter Hybrid aus brasilianischer Sativa- und südindischer Indica-Landrasse. Markant sind dichte Trichome, erdig-würzige Kiefernoten und eine Blütezeit von 8–10 Wochen.
Geschmack & Aroma
Sensorisch dominiert ein erdig-würziges Profil mit harzig-holzigen Nuancen. Oft werden pfeffrige Noten (schwarzer Pfeffer, Nelke) wahrgenommen, begleitet von frischen Kiefernanklängen. Dezente Zitrus- und blumige Untertöne runden das Bouquet ab. Am Gaumen zeigt sich White Widow kräftig und klar strukturiert, mit einer Mischung aus feuchter Erde, Nadelholz und einer leicht scharfen, anregenden Schlussnote. Das Profil kann je nach Charge zwischen stärker erdig-moschusartig und betont würzig-harzig variieren.
Terpenprofil
Typische Hauptterpene bei White Widow sind:
- β-Caryophyllen: würzig-pfeffrig, trocken-holzig; prägt die pikante Basis.
- β-Myrcen: erdig, moschusartig; verstärkt die tiefe Grundnote.
- Limonen: zitrisch-frisch; sorgt für helle, lebendige Akzente.
- α-/β-Pinen: Kiefer, Harz, Kräuter; tragen die nadelholzigen Facetten.
- Humulen und teils Nerolidol: holzig-blumig; ergänzen die Tiefe des Bouquets.
Die genaue Terpenzusammensetzung ist chargen- und umweltabhängig, bleibt jedoch in der Regel im erdig-würzig-harzigen Spektrum verankert.
Genetik & Herkunft
White Widow entstand Anfang der 1990er Jahre in den Niederlanden. Als weithin anerkannter Züchter gilt Scott Blakey („Shantibaba“), der die brasilianische Sativa-Landrasse (vermutlich Manga Rosa) mit einer harzbetonten Indica-Landrasse aus Kerala (Südindien) kombinierte. Nach dem Bruch mit der ursprünglichen Seedbank wurde die gleiche Linie aus rechtlichen Gründen als „Black Widow“ bei Mr. Nice Seeds fortgeführt. White Widow begründete die „White“-Familie und diente als Elternteil zahlreicher weiterer Hybriden.
Anbau-Eckdaten
- Typ: ausgewogener Hybrid; kompakter, buschiger Wuchs
- Blütezeit (photoperiodisch): etwa 8–10 Wochen
- Eignung: Indoor und Outdoor; robust gegenüber Temperaturschwankungen und tendenziell schimmelresistent
- Wuchshöhe: moderat, gut kontrollierbar im Indoor-Anbau
- Schwierigkeitsgrad: leicht; gilt als fehlertolerant und damit anfängerfreundlich
- Varianten: moderne Autoflower-Linien existieren; diese durchlaufen den kompletten Zyklus meist in ca. 9–12 Wochen
Hinweis: Konkrete Ergebnisse hängen stark von Phänotyp, Umfeldparametern und Kulturführung ab; die genannten Eckdaten sind typische Orientierungswerte.
Anbau-Eckdaten dienen nur der Information. Eigenanbau ist nur dort erlaubt, wo gesetzlich gestattet.
FAQ
Ist White Widow ein Indica-, Sativa- oder Hybrid-Typ?
White Widow gilt als ausgewogener Hybrid, häufig nahe 50/50 oder leicht sativabetont – je nach Phänotyp und Anbieter.
Wie lange blüht White Widow?
Photoperiodische Linien benötigen in der Regel rund 8–10 Wochen Blütezeit. Autoflower-Varianten schaffen den gesamten Lebenszyklus meist in etwa 9–12 Wochen.
Welche Terpene sind typisch für White Widow?
Häufig dominieren β-Caryophyllen und β-Myrcen, begleitet von Limonen sowie α-/β-Pinen. Humulen und teils Nerolidol können das Profil ergänzen.
Wie hoch ist der übliche THC- und CBD-Gehalt?
Typischerweise liegt THC etwa zwischen 15 und 25 %, während CBD klassisch unter 1 % bleibt.
