OG Kush
OG Kush gilt als Klassiker der 1990er und bildet das Rückgrat vieler West Coast Hybride. Indica dominanter Hybrid mit markantem Diesel, Kiefer und Zitrus sowie typischen THC Werten um 20 bis 26 Prozent.

Überblick
OG Kush ist ein indica dominanter Hybrid mit langer Geschichte zwischen Florida und Kalifornien. Der Kultivar prägte unzählige West Coast Linien und gilt halt als Referenz für gasige, erdige Aromen. Die Effekte werden meist als zunächst mental anregend und später körperlich beruhigend beschrieben. Hohe THC Werte sind typisch.
Ikonischer Hybrid mit Wurzeln in Florida und Kalifornien. Erdige Dieselnoten treffen auf Kiefer und helle Zitrusakzente. Hohe THC Gehalte bei kompakter Blüte machen die Sorte vor allem für erfahrene Gärtner interessant.
Geschmack & Aroma
Beim Aufbrechen der Blüten steigen sofort dichte Noten von frischer Kiefer, feuchter Erde und einem klaren Diesel Geruch auf. Dazu kommen helle Zitrusakzente, die das schwere Fundament etwas auflockern. Im Hintergrund liegt eine würzige, leicht pfeffrige Tiefe, die lange am Gaumen bleibt. Insgesamt sehr markant und eben eindeutig OG.
Terpenprofil
Charakteristisch ist ein Profil, das von Myrcen und Limonen getragen wird. Beta Caryophyllen bringt die würzige Kante, Pinen liefert das harzige Kiefernaroma. Linalool und Terpineol steuern dezente florale und kräuterige Nuancen bei. Dieses Zusammenspiel formt das typische OG Bukett, das in vielen modernen Hybriden wiederkehrt.
Genetik & Herkunft
In der Breederszene wird OG Kush häufig als Kreuzung aus Chemdawg, Lemon Thai und einer Kush Landrasse aus dem Hindukusch beschrieben. Der Weg führte von einem frühen Klon in Florida nach Los Angeles, wo Josh D die Linie prägte. Über den Namen streiten sich bis heute zwei Lesarten, Ocean Grown und Original Gangster. Die Sorte wurde dadurch zu einem prägenden Eckpfeiler der West Coast Genetik.
Anbau Eckdaten
OG Kush gilt im Anbau als anspruchsvoll. Die Pflanzen wachsen zunächst kompakt und strecken sich dann in der Blüte deutlich. Eine stabile Umgebung mit warmer, eher trockener Luft hilft, denn dichte Blüten reagieren empfindlich auf anhaltende Feuchte. Die Blütezeit liegt je nach Selektion bei etwa 8 bis 9 Wochen. Indoor und Outdoor sind möglich, wenn genug Licht und Wärme vorhanden sind. Das Terpenprofil ist stark und sorgt eben für deutlichen Geruch, daher ist eine gute Abluftführung sinnvoll. Die Äste können unter dem Blütengewicht nachgeben, eine saubere Strukturierung und Stütze erleichtert den Durchgang bis zur Reife.
Anbau-Eckdaten dienen nur der Information. Eigenanbau ist nur dort erlaubt, wo gesetzlich gestattet.
Historische Einordnung
Seit den frühen 1990ern hat OG Kush die Entwicklung moderner Hybride stark beeinflusst. Von Girl Scout Cookies bis Headband finden sich Spuren dieser Linie in vielen bekannten Nachkommen. Klon Selektionen wie Tahoe OG, SFV OG oder Ghost OG zeigen, wie breit das Spektrum innerhalb der OG Familie sein kann.
FAQ
Ist OG Kush Indica oder Sativa
Es handelt sich um einen indica dominierten Hybrid mit spürbaren sativatypischen Anteilen. Viele Linien werden mit etwa drei Viertel Indica und einem Viertel Sativa beschrieben.
Welche Aromen sind typisch
Erdig, Kiefer, Zitrus und ein gasiger Diesel Einschlag prägen das Profil. Würzige Noten runden das Ganze ab.
Wie lange blüht OG Kush
Unter gängigen Bedingungen reifen viele Selektionen nach etwa 8 bis 9 Wochen Blüte aus.
